Archive for November, 2011

Das Geschäft mit dem Gold

Alten Goldschmuck zu Geld machen

GoldschmuckSchmuck wie Ringe oder Ketten, die man unbenutzt in der Schmuckschatulle liegen hat, weil sich die Mode geändert hat oder Omas Ring überhaupt nicht gefällt, kann man heute beinahe an jeder Ecke verkaufen. War früher das Pfandhaus Anlaufstelle für Schmuckstücke aus Gold, so ist es heute die Goldankaufstelle, der Goldschmied oder per Briefpost der Goldankäufer aus dem Internet oder der Fernsehwerbung. Als Goldschmuck wird übrigens nicht nur das edle Geschmeide wie Ketten, Ringe und Armreifen benannt, sondern auch das Zahngold, der goldene Kronleuchter, Truhen mit Goldverschlüssen oder Möbelstücke, die mit echtem Gold besetzt sind. Bei vielen Menschen haben die edlen Stücke nicht nur einen rein materiellen Wert, sondern auch einen ideellen, und der wiegt meist schwer, besonders, wenn es um geliebte Erinnerungsstücke oder den geerbten Schmuck geht. Manchmal treibt den Menschen auch die Geldnot dazu, sich von den einen oder anderen Schmuckstücken zu trennen. Und steht der Goldpreis hoch, so wie zur Zeit, dann fällt die Entscheidung oft leicht.

Geld für Gold – sofort bar in die Hand!

Für viele Menschen, die in finanzielle Not geraten, kommt das Versprechen Geld für Gold natürlich oft genau richtig. Sofort Bargeld direkt und unkompliziert in die Hand, das hört sich gut an, besonders, wenn man sofort Geld benötigt. Und in solchem Fall stellt man fest, dass ein Bündel Geld in der Hand mehr hilft, als der Schmuck in der Schatulle. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen viele Geldanleger auf Gold vertrauen, steht der Goldpreis gut und der Handel blüht, Goldschmuck erweist sich als lukrativ, besonders für den Händler. Leider gibt es auch hier viele schwarze Schafe und Betrüger, genau wie in allen anderen Zweigen des Handels. Doch mit etwas Verstand und Vorsicht kann man einigen Risiken beim Goldverkauf aus dem Weg gehen und für den wertvollen Schmuck oder das Zahngold einen fairen Preis erzielen.

Gefahren beim Gold Verkauf

Die erste Regel lautet: nichts überstürzen! Übereilte Verkäufe bringen immer Nachteile mit sich, denn man hat sich nicht genug informiert und steht dem Goldankäufer hilflos gegenüber. Ob der Preis gut oder schlecht ist, kann man als Laie nicht beurteilen. Daher gilt: Wer Gold verkaufen möchte, muss sich gut informieren, am besten lassen Sie verschiedene Juweliere einen Blick darauf werfen und ein Angebot machen. Interessant ist es auch, sich nach den aktuellen Preisen für Gold zu erkundigen. Wenn Sie bei einem Goldhändler sind, und er will den Schmuck auswiegen, ohne dass Sie dabei sind, ist das ein schlechtes Zeichen, hier sollten Sie vorsichtig sein. Es gibt sogar Ankäufer, die ihre Waage manipuliert haben, daher ist der Vergleich mit anderen Händlern so wichtig! Bei Online-Geschäften sollten Sie sehr vorsichtig sein, denn oft wird erwartet, dass Sie den Schmuck per Brief einschicken. Hier sind Sie dem Ankäufer vollkommen ausgeliefert und haben keinerlei Kontrolle.

Wovon hängt der Goldpreis ab?

Genau wie die Kurse für Aktien an der Börse gibt es auch für das edle Gold einen Markt und einen Kurs, der sich beinahe stündlich ändern kann. In schlechten Zeiten steigt der Preis, und viele Menschen möchten ihr Geld zur Sicherheit in Gold anlegen. Dann kann man für seinen echten Schmuck sehr gute Preise erzielen, ein Verkauf lohnt. Doch der aktuelle Preis für Gold hängt nicht nur allein von der wirtschaftlichen Lage ab, sondern von vielen verschiedenen Faktoren. Zur Zeit steigt der Goldpreis bereits seit mehreren Jahren, regelmäßig wird ein Höchstpreis überschritten. Der aktuelle Goldpreis ist wichtig, wenn Sie sich entschließen, Ihr Altgold, Schmuck oder Zahngold an einen Goldhändler zu verkaufen, und um beim Verkauf nicht betrogen zu werden, sollte man sich schon ein wenig auskennen. Lassen Sie sich also unbedingt fachkundig beraten, am besten unverbindlich, dann werden Sie den tatsächlichen Wert wissen und stehen dem Käufer nicht hilflos gegenüber.

Verkauf von Zahngold

Zahngold zu verkaufen ist heute sehr leicht, denn an beinahe jeder Ecke findet man einen Goldhändler, der damit groß wirbt, dass er Spitzenpreise für Zahngold zahlt. Doch die höchsten genannten Preise sind nicht immer die Preise, die der Händler wirklich für das Zahngold auszahlt! Vertrauen Sie hier am besten einem Zahngold Ankauf Preisvergleich, eine kleine Portion Misstrauen ist hier oft angebracht. Für Zahngold kann man sehr gute Preise bei einem fairen Händler bekommen, denn schließlich sind schon ein paar Gramm Gold recht wertvoll. Das Zahngold wird dann meistens an Zahnärzte und Dentallabore verkauft, hier wird es nach einer gründlichen Reinigung und Aufbereitung wieder für neue Kronen aus Gold verwendet.

 

Bildquellenangabe: Dieter Schütz  / pixelio.de
Mittwoch, November 23rd, 2011 Allgemein Keine Kommentare

Edelmetall Silber als sichere Wertanlage

Silber – Edelmetall mit langer Geschichte

Eine Unze FeinsilberAls Schwermetall weist Silber eine große Leitfähigkeit auf, da es sehr wech und gut formbar ist. Zugleich weist Silber auch die größte thermische Leitfähigkeit aller Metalle auf und steht damit direkt hinter den Supra-Flüssigkeiten und echten Diamanten. Silber gehört genau wie Gold zu den Edelmetallen. Die Geschichte des Silbers reicht weit zurück bis ins 5. Jahrhundert vor Chr., als es noch aus Minen in der Nähe Athens abgebaut wurde und von Griechen, Römern und Ägyptern genutzt wurde. Zeitweise hatte Silber sogar einen höheren materiallen Wert als Gold! Viele Jahre später im Mittelalter wurden auch Silbervorkommen in Sachsen, Böhmen, der Slowakei und in Teilen des Schwarzwaldes entdeckt. Im 20. Jahrhundert waren Silbersalze von großer Bedeutung, da man diese in der Fotochemie benötigte, einem sehr bedeutenden Bereich in der Fotografie. Inzwischen ist der Markt durch die beliebten Digitalkameras stark geschrumpft, Fotografen sind selten geworden.

Silber als Geldanlage

Gold konnte sich noch im 19. Jahrhundert als wertvolle Anlage viel besser durchsetzen als Silber, und der Wert schwankte ständig. In guten Zeiten stand Silber 1:14 im Verhältnis zu Gold, teilweise sank es auch auf einen Stand von 1:100 ab. In der heutigen Zeit steht das Wertverhältnis von Silber zu Geld etwa bei 1:50 und hat somit durchaus eine wirtschaftliche Bedeutung. Gestiegen ist somit auch die Nachfrage nach Silber, die gut gedeckt werden kann, da viele Staaten ihre Reserven an Silber zur Zeit zum Verkauf anbieten. Experten sind der Meinung, dass Silber in Zukunft bei 1:31 zu Gold stehen wird, langfristig gesehen.

Fördermengen von Silber

Seit der Entdeckung von Silber stiegen die Fördermengen immer weiter an. Genaue Zahlen gibt es jedoch kaum. Man kann aber davon ausgehen, dass das meiste Silber in Mexiko und Peru mit über 2900 Tonnen gefördert wird, dicht dahinter liegt Australien. Polen, Kanada und die USA folgen dann auf der Liste, gefolgt von China und Chile mit etwa 1100 Tonnen. Die Russische Föd., Kasachstan und die Türkei belegen das Mittelfeld mit etwa 800 Tonnen, dann folgen Bolivien, Schweden und Marokko mit etwa 240 bis 450 Tonnen. Auf den nächsten Plätzen folgen Indonesien, Argentinien und Südafrika mit 130 bis 166 Tonnen Silber, zum Schluss Japan und Griechenland mit ca. 80 Tonnen, die niedrigste Fördermenge verzeichnet Papua-Neuguinea mit 60 Tonnen.

Silber als Wertanlage für die Zukunft

Da die Kaufkraft immer weiter zu fallen droht und die Eurokrise das im Umlauf befindliche Bargeld bedroht, gehört neben Gold immer mehr auch Silber zu den Edelmetallen, die als Wertanlage für die Zukunft geeignet sind. Als Edelmetall ist Silber frei von jeder Abgeltungssteuer. Kunden können, sogar schon im Internet, das begehrte Silber kaufen und im Grunde genommen damit machen, was sie wollen, hier schreibt niemand Regeln vor, an die man sich halten muss, ganz anders als bei Wertpapieren. Silber kann man in Form von Anlagemünzen und Sondermünzen kaufen, aber auch als Medaillen. Beliebt sind heute Silber Barren oder Nuggets, die ebenfalls zum Kauf angeboten werden, hier lohnt es immer, die Preise zu vergleichen und ausschließlich im seriösen Handel zu kaufen.

 

Bildquellenangabe: Jan Kowalski  / pixelio.de
Freitag, November 11th, 2011 Allgemein Keine Kommentare