Allgemein
Preisanstieg bei Rohstoffen
Kursanstiege im laufenden Jahr erwartet
Im Jahr 2012 werden Industriemetalle und auch Öl deutlich steigen und den Markt antreiben, das jedenfalls erwarten erfahrene Analysten an den Börsen. Die Rohstoffmärkte konnten sich erholen, das ist unter anderem der Erholung der Weltkonjunktur zu verdanken, das macht sich insbesondere bei den Industriemetallen bemerkbar. Starke preisliche Anstiege bei den Metallen hängen dabei deutlich mit den vermehrten Importen in China zusammen. Doch China ist nicht das einzige Land, dass die Metallpreise in die Höhe treibt, auch die Notenbanken des Westens sorgen für eine erhöhte Nachfrage durch überbordende Liquidität und ständig niedrigen Zinsen – teilweise zum Schutz vor erhöhter Gefahr einer Inflation, teilweise einfach, um neue Renditequellen, die dringend gebraucht werden, zu erschließen. Davon profitiert besonders das Edelmetall Gold, bei Silber oder dem Palladium verhält es sich eher wie bei anderen bekannten Metallen der Basis.
Angst vor hohen Ölpreisen
Ein Grund für den Preisanstieg der Rohstoffe ist die Krise, die sich um die Lieferungen von Öl aus dem Iran dreht. Allein schon die Angst vor hohen Ölpreisen und damit einer neuen Krise könnten schon dafür sorgen, dass Öl einen weiteren Anstieg erlebt. Wenn der Dollar im weiteren Verlauf des Jahres im Wert sinkt, könnte dies nach Ansicht von Analysten eine bedeutende Preisstütze erwirken. Entspannt sich die Lage in Europa während des Jahres und es wird wieder vermehrt auf die Strukturprobleme der USA geachtet, könnten sich die Preise an der Börse wieder ändern. Der Euro könnte dann auf 1,40 Dollar steigen. Wer in Rohstoffe investieren will, hat einiges zu bedenken. Erstens, dass der schwächelnde Dollar die Preise für Rohstoffe in die Höhe treibt, andererseits diesen Effekt bei der Wahl der Anlage zu beachten, denn durch Währungsverluste werden Preise für Öl, Gold oder Kupfer, die preislich in Dollar notiert sind, aufgezehrt.
Auswahl von Wertanlagen
Zählten im Jahr 2011 noch Dollar notierte Rohstoffprodukte mit hohem Öl Anteil zu den Gewinnern, könnten in diesem Jahr die Quanto-Papiere mit integrierter Währungsversicherung zur besseren Wahl werden. Wer investieren will und insbesondere auf Preiszuwächse beispielsweise bei der amerikanischen Ölmarke WTI vertraut, ist mit Zertifikaten oder ETF auf den S&P GSCI Rohstoffindex gut beraten. Auch im vergangen Jahr kamen die Zertifikate ohne Verlust voran und lagen in den letzten sechs Monaten immer an der Spitze! Wer sich eher für eine Fortsetzung der Preisbewegung bei den Industriemetallen und den Edelmetallen entscheidet, der könnte mit anderen Indizes besser beraten sein. Schaut man auf die Entwicklung der Werte in den letzten Monaten, haben hier die Zertifikate auf den JPMCCI ein sehr gutes Ergebnis erzielen können. Dabei zog der Index auch von der Erholung des Goldpreises einen Vorteil, denn der enthält im Vergleich zu den anderen Indizes eine merklich größere Beteiligung, sogar mehr als zehn Prozent. Die Auswahl der optimalen Rohstoffprodukte ist nicht einfach. Es stellt sich neben der Frage, ob man mit oder lieber ohne Dollar-Effekt Geld anlegt, auch das Problem, die Zusammensetzung der Indizes genau zu beobachten. Nur so kann man ganz gezielt den Index auswählen, der optimal zu den individuellen Erwartungen passt. Hier merkt man schnell, dass jeder Rohstoff wieder anders ausfällt, je nach Indexwahl. Und das kann sich bemerkbar machen und einen Unterschied im Anlageergebnis von 10-14 Prozent betragen!
Bildquellenangabe: klaas hartz / pixelio.deWertvolle Rohstoffe – Diamanten
Edle Diamanten als Geldanlage
An den Börsen ist es zu Zeiten großer Finanzkrisen unruhig, und viele Geldanleger interessieren sich mehr denn je für Rohstoffe wie Gold und Silber. Zur Zeit gehen die Kurse für die Edelmetalle steil nach oben, also ideal für eine Geldanlage! Und nun ist anscheinend eine lohnende Alternative hinzu gekommen – Diamanten! Zwar war es bisher nicht möglich, Diamanten direkt als Anlage zu nutzen, doch das soll nun anders werden, wenn der Anleger über genügend Vermögen verfügt. Diamanten würden damit auch für wohlhabende Normalbürger als langfristige Geldanlage interessant.
Attraktive Rohstoffe – Diamanten
Diamanten bringen nicht nur die Augen der Damenwelt zum Leuchten, sondern bewähren sich wertbeständig und könnten so zur Absicherung gegen Krisen und Inflationen in Frage kommen. Online gibt es schon die ersten Diamantenhändler, die edle Diamanten als Anlagemöglichkeit anbieten. Für die kleineren Steinchen zahlt man etwa 1000 Euro. Doch der Rohstoff „Diamant“ ist nicht geeignet, das schnelle Geld an der Börse zu machen, als langfristige Geldanlage aber durchaus empfehlenswert. Schließlich sind nicht nur die Preise für Gold und Silber gestiegen, auch bei den Diamanten konnte man diesen Aufwärtstrend beobachten. Der Preis für die wertvollen Steine stieg im letzten Jahr sogar um ganze 35 Prozent! Doch um einen satten Gewinn mit Diamanten als Geldanlage zu verzeichnen, sollte man die gekauften Steine mindestens fünf Jahre lang behalten, erst dann lohnt sich der Verkauf.
Große Diamanten gefragt wie nie
In den USA beschlagnahmten die Behörden einen strahlend gelben Diamanten von 43,51 Karat, der damit zu den wertvollsten Diamanten der Welt zählt. Der „Golden-Eye-Diamant“ soll nun meistbietend versteigert werden und erzielt garantiert einen hohen Preis. In Genf wechselte der größte Diamant der Welt den Besitzer, der „Sun Drop“ wurde für ganze 8,06 Millionen Euro verkauft. Doch natürlich müssen es nicht die ganz großen Diamanten sein, die sich zur Geldanlage eignen, auch wesentlich kleinere Steine sind wertvoll. Zu beachten ist beim Rohstoff Diamant aber, dass er sich zur Zeit nur für reiche Investoren lohnt, denn der Preis ist hoch und Diamanten werden auch weiterhin in Dollar gehandelt. Sinkt also der Dollar an der Börse, könnten die dicken Gewinne ausbleiben.
Bildquellenangabe: Rike / pixelio.deErdöl – einer der wichtigsten Rohstoffe
Erdöl – weltweit begehrter Rohstoff
Das begehrte Erdöl wurde schon in der Antike genutzt, doch die systematischen Bohrungen nach Erdöl begannen in Deutschland erst im Jahre 1856 in Niedersachsen. Das Gemisch, das hauptsächlich aus Kohlenwasserstoff besteht, wird als Rohöl gewonnen und dann in großen Raffinerien weiter bearbeitet. Das begehrte Erdöl dient den Menschen schon seit vielen Jahren in der Chemie, zur Erzeugung von Strom und als Treibstoff für beinahe sämtliche Verkehrsmittel. Weltweit werden pro Tag etwa 87 Millionen Barrel Öl verbraucht, davon hat Deutschland einen Anteil von 2,7 Millionen Barrel, die USA 20,1 Millionen Barrel und China etwa 6 Millionen Barrel Öl. Die größten Erdölförderungen bieten Saudi-Arabien, Russland, die USA, Mexiko, der Iran, China, Venezuela, Norwegen, Großbritannien, Kanada, die Vereinigten Arabischen Emirate, der Irak, Kuwait und Nigeria. In Deutschland selbst wird nur ein kleiner Teil des Verbrauchs aus deutschen Ölquellen gewonnen, etwa 3% des Verbrauches, wobei der größte Teil aus dem Fördergebiet Mittelplate stammt, ein kleiner Teil wird in Schleswig-Holstein gefördert. Vergleicht man die in Deutschland geförderten Mengen mit den anderen Ländern, erzielen wir Deutschen nur einen unbedeutenden Anteil.
Verwendung von Erdöl
Das begehrte Erdöl dient nicht nur zur Erzeugung von Treibstoffen wie Benzin, Diesel und Kerosin, sondern auch als Heizöl für Fabriken und Haushalte. Wer eine Ölheizung sein Eigen nennt, achtet in der heutigen Zeit ständig auf den oft wechselnden Ölpreis und kauft dann, wenn der Preis niedrig ist. Wer vergessen hat, darauf zu achten, und mitten im Winter Heizöl kaufen muss, der zahlt drauf! In der Industrie wird es auch als Schmieröle, Maschinenöle und Lösungsmittel benötigt. Es dient zur Herstellung von elektrischem Strom und in der chemischen Industrie zur Herstellung von Kunststoffen und Farbstoffen. Auch wir privaten Verbraucher brauchen das Erdöl, auch wenn wir keine Autofahrer sind, so fahren wir gelegentlich mit dem Bus oder dem Taxi und fliegen per Flugzeug in den ersehnten Urlaub. Auch zu Hause brauchen wir regelmäßig den Rohstoff Erdöl, der sich in vielen chemischen Verbindungen befindet, im Waschmittel genauso wie in Pharmazeutika.
Bildquellenangabe: W. Broemme / pixelio.deDas Geschäft mit dem Gold
Alten Goldschmuck zu Geld machen
Schmuck wie Ringe oder Ketten, die man unbenutzt in der Schmuckschatulle liegen hat, weil sich die Mode geändert hat oder Omas Ring überhaupt nicht gefällt, kann man heute beinahe an jeder Ecke verkaufen. War früher das Pfandhaus Anlaufstelle für Schmuckstücke aus Gold, so ist es heute die Goldankaufstelle, der Goldschmied oder per Briefpost der Goldankäufer aus dem Internet oder der Fernsehwerbung. Als Goldschmuck wird übrigens nicht nur das edle Geschmeide wie Ketten, Ringe und Armreifen benannt, sondern auch das Zahngold, der goldene Kronleuchter, Truhen mit Goldverschlüssen oder Möbelstücke, die mit echtem Gold besetzt sind. Bei vielen Menschen haben die edlen Stücke nicht nur einen rein materiellen Wert, sondern auch einen ideellen, und der wiegt meist schwer, besonders, wenn es um geliebte Erinnerungsstücke oder den geerbten Schmuck geht. Manchmal treibt den Menschen auch die Geldnot dazu, sich von den einen oder anderen Schmuckstücken zu trennen. Und steht der Goldpreis hoch, so wie zur Zeit, dann fällt die Entscheidung oft leicht.
Geld für Gold – sofort bar in die Hand!
Für viele Menschen, die in finanzielle Not geraten, kommt das Versprechen Geld für Gold natürlich oft genau richtig. Sofort Bargeld direkt und unkompliziert in die Hand, das hört sich gut an, besonders, wenn man sofort Geld benötigt. Und in solchem Fall stellt man fest, dass ein Bündel Geld in der Hand mehr hilft, als der Schmuck in der Schatulle. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen viele Geldanleger auf Gold vertrauen, steht der Goldpreis gut und der Handel blüht, Goldschmuck erweist sich als lukrativ, besonders für den Händler. Leider gibt es auch hier viele schwarze Schafe und Betrüger, genau wie in allen anderen Zweigen des Handels. Doch mit etwas Verstand und Vorsicht kann man einigen Risiken beim Goldverkauf aus dem Weg gehen und für den wertvollen Schmuck oder das Zahngold einen fairen Preis erzielen.
Gefahren beim Gold Verkauf
Die erste Regel lautet: nichts überstürzen! Übereilte Verkäufe bringen immer Nachteile mit sich, denn man hat sich nicht genug informiert und steht dem Goldankäufer hilflos gegenüber. Ob der Preis gut oder schlecht ist, kann man als Laie nicht beurteilen. Daher gilt: Wer Gold verkaufen möchte, muss sich gut informieren, am besten lassen Sie verschiedene Juweliere einen Blick darauf werfen und ein Angebot machen. Interessant ist es auch, sich nach den aktuellen Preisen für Gold zu erkundigen. Wenn Sie bei einem Goldhändler sind, und er will den Schmuck auswiegen, ohne dass Sie dabei sind, ist das ein schlechtes Zeichen, hier sollten Sie vorsichtig sein. Es gibt sogar Ankäufer, die ihre Waage manipuliert haben, daher ist der Vergleich mit anderen Händlern so wichtig! Bei Online-Geschäften sollten Sie sehr vorsichtig sein, denn oft wird erwartet, dass Sie den Schmuck per Brief einschicken. Hier sind Sie dem Ankäufer vollkommen ausgeliefert und haben keinerlei Kontrolle.
Wovon hängt der Goldpreis ab?
Genau wie die Kurse für Aktien an der Börse gibt es auch für das edle Gold einen Markt und einen Kurs, der sich beinahe stündlich ändern kann. In schlechten Zeiten steigt der Preis, und viele Menschen möchten ihr Geld zur Sicherheit in Gold anlegen. Dann kann man für seinen echten Schmuck sehr gute Preise erzielen, ein Verkauf lohnt. Doch der aktuelle Preis für Gold hängt nicht nur allein von der wirtschaftlichen Lage ab, sondern von vielen verschiedenen Faktoren. Zur Zeit steigt der Goldpreis bereits seit mehreren Jahren, regelmäßig wird ein Höchstpreis überschritten. Der aktuelle Goldpreis ist wichtig, wenn Sie sich entschließen, Ihr Altgold, Schmuck oder Zahngold an einen Goldhändler zu verkaufen, und um beim Verkauf nicht betrogen zu werden, sollte man sich schon ein wenig auskennen. Lassen Sie sich also unbedingt fachkundig beraten, am besten unverbindlich, dann werden Sie den tatsächlichen Wert wissen und stehen dem Käufer nicht hilflos gegenüber.
Verkauf von Zahngold
Zahngold zu verkaufen ist heute sehr leicht, denn an beinahe jeder Ecke findet man einen Goldhändler, der damit groß wirbt, dass er Spitzenpreise für Zahngold zahlt. Doch die höchsten genannten Preise sind nicht immer die Preise, die der Händler wirklich für das Zahngold auszahlt! Vertrauen Sie hier am besten einem Zahngold Ankauf Preisvergleich, eine kleine Portion Misstrauen ist hier oft angebracht. Für Zahngold kann man sehr gute Preise bei einem fairen Händler bekommen, denn schließlich sind schon ein paar Gramm Gold recht wertvoll. Das Zahngold wird dann meistens an Zahnärzte und Dentallabore verkauft, hier wird es nach einer gründlichen Reinigung und Aufbereitung wieder für neue Kronen aus Gold verwendet.
Bildquellenangabe: Dieter Schütz / pixelio.de
Edelmetall Silber als sichere Wertanlage
Silber – Edelmetall mit langer Geschichte
Als Schwermetall weist Silber eine große Leitfähigkeit auf, da es sehr wech und gut formbar ist. Zugleich weist Silber auch die größte thermische Leitfähigkeit aller Metalle auf und steht damit direkt hinter den Supra-Flüssigkeiten und echten Diamanten. Silber gehört genau wie Gold zu den Edelmetallen. Die Geschichte des Silbers reicht weit zurück bis ins 5. Jahrhundert vor Chr., als es noch aus Minen in der Nähe Athens abgebaut wurde und von Griechen, Römern und Ägyptern genutzt wurde. Zeitweise hatte Silber sogar einen höheren materiallen Wert als Gold! Viele Jahre später im Mittelalter wurden auch Silbervorkommen in Sachsen, Böhmen, der Slowakei und in Teilen des Schwarzwaldes entdeckt. Im 20. Jahrhundert waren Silbersalze von großer Bedeutung, da man diese in der Fotochemie benötigte, einem sehr bedeutenden Bereich in der Fotografie. Inzwischen ist der Markt durch die beliebten Digitalkameras stark geschrumpft, Fotografen sind selten geworden.
Silber als Geldanlage
Gold konnte sich noch im 19. Jahrhundert als wertvolle Anlage viel besser durchsetzen als Silber, und der Wert schwankte ständig. In guten Zeiten stand Silber 1:14 im Verhältnis zu Gold, teilweise sank es auch auf einen Stand von 1:100 ab. In der heutigen Zeit steht das Wertverhältnis von Silber zu Geld etwa bei 1:50 und hat somit durchaus eine wirtschaftliche Bedeutung. Gestiegen ist somit auch die Nachfrage nach Silber, die gut gedeckt werden kann, da viele Staaten ihre Reserven an Silber zur Zeit zum Verkauf anbieten. Experten sind der Meinung, dass Silber in Zukunft bei 1:31 zu Gold stehen wird, langfristig gesehen.
Fördermengen von Silber
Seit der Entdeckung von Silber stiegen die Fördermengen immer weiter an. Genaue Zahlen gibt es jedoch kaum. Man kann aber davon ausgehen, dass das meiste Silber in Mexiko und Peru mit über 2900 Tonnen gefördert wird, dicht dahinter liegt Australien. Polen, Kanada und die USA folgen dann auf der Liste, gefolgt von China und Chile mit etwa 1100 Tonnen. Die Russische Föd., Kasachstan und die Türkei belegen das Mittelfeld mit etwa 800 Tonnen, dann folgen Bolivien, Schweden und Marokko mit etwa 240 bis 450 Tonnen. Auf den nächsten Plätzen folgen Indonesien, Argentinien und Südafrika mit 130 bis 166 Tonnen Silber, zum Schluss Japan und Griechenland mit ca. 80 Tonnen, die niedrigste Fördermenge verzeichnet Papua-Neuguinea mit 60 Tonnen.
Silber als Wertanlage für die Zukunft
Da die Kaufkraft immer weiter zu fallen droht und die Eurokrise das im Umlauf befindliche Bargeld bedroht, gehört neben Gold immer mehr auch Silber zu den Edelmetallen, die als Wertanlage für die Zukunft geeignet sind. Als Edelmetall ist Silber frei von jeder Abgeltungssteuer. Kunden können, sogar schon im Internet, das begehrte Silber kaufen und im Grunde genommen damit machen, was sie wollen, hier schreibt niemand Regeln vor, an die man sich halten muss, ganz anders als bei Wertpapieren. Silber kann man in Form von Anlagemünzen und Sondermünzen kaufen, aber auch als Medaillen. Beliebt sind heute Silber Barren oder Nuggets, die ebenfalls zum Kauf angeboten werden, hier lohnt es immer, die Preise zu vergleichen und ausschließlich im seriösen Handel zu kaufen.
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Rohstoffe Erdöl und Erdgas
Die Entstehung von Öl
Die Rohstoffe Erdöl und Erdgas entstehen hauptsächlich im Meer durch Zersetzung abgestorbener kleinster Leben in einer Umgebung, die sehr arm an Sauerstoff ist. Dadurch wird eine natürliche Verwesung beinahe unmöglich. Beste Bedingungen wie diese findet man heute im Schwarzen Meer, hier plant man für die Zukunft viel versprechende Erdöl Lagerstätten. Durch Zufluss von Süßwasser konnte sich hier ein reiches Tier- und Pflanzenleben entwickeln. Sterben diese Kleinstlebewesen, sinken diese in eine tiefe Wasserschicht, die zwar arm an Sauerstoff, aber sehr reich an Salz und Schwefelwasserstoff ist. Hinderlich zum Überleben, aber sehr gut zur Konservierung. Salz und Schwefelwasserstoff verhindern die Verwesung. Am Grund des Meeres findet man einen fauligen Schlamm, der sich mit feinem Sand, Schluff und Ton vermengt. Dieses Gemisch ist das Erdölmuttergestein. Durch Bakterien, Druck und einer unglaublichen Hitze von bis zu 200 Grad entsteht das Kerogen, das sich aus verschiedenen organischen Verbindungen zusammen setzt. Metalle wie Kupfer, Nickel, Molybdän und Vanadium arbeiten dabei als Katalysatoren, die organischen Substanzen werden schließlich zu einfachen Kohlenwasserstoffen abgebaut. Nach längerem Faulvorgang entstehen in den Poren des Gesteins Erdöl und Erdgas.
Erdöl suchen – und finden!
Um neue Erdölquellen zu finden, gibt es verschiedene Arten. Als erstes benötigt man präzise Karten. Meistens gibt man sich mit simplen topographischen Karten zufrieden, aber in einigen Gebieten kann man die Lagerung der Formationen an der Oberfläche der Erde erkennen, und benutzt dann die Luftbildkartierung. Hierbei werden in rasanter Reihenfolge aus einem Flugzeug mit einer Kamera Bilder geschossen, die sich über die Häfte überlappen. Auf diese Weise können eine ganze Anzahl topographischer und geologischer Details erkannt werden. Mit Hilfe von Gesteinsproben kann man nun eine Karte entwerfen, die viel über die Lagerung der einzelnen Gesteinsschichten aussagt. Ergeben sich Vermutungen auf geeignete Steine oder Strukturen, folgt eine Probebohrung, mit der man genaue Informationen über die Schichten, den Druck und die Temperatur in den verschiedenen Tiefen erhält. Andere Verfahren zur Erdölsuche nutzen magnetische Eigenschaften der Gesteine, die Abweichungen vom Erdmagnetfeld kenntlich machen.
Seismische Verfahren zur präzisen Erforschung
Präziser als per Seismischem Verfahren kann man das Erdinnere kaum erforschen. In etwa 50 Metern Tiefe werden mehrere Sprengladungen gezündet und die Druckwellen von Geophonen aufgezeichnet, ähnlich den Aufzeichnungen eines Echolots, jedoch viel präziser und komplizierter. Besonders bei den möglichen Fundorten im Meer ist die 3D-Seismik von höchster Wichtigkeit, wobei der Unterschied darin besteht, dass statt Dynamit Gaspulser benutzt werden. Gaspulser werden zusammen mit Hydrophonen während der Fahrt hinter einem Schiff hergezogen und geben je Minute drei Schüsse ab. Eine Methode ganz ohne Sprengstoff, die umweltfreundlicher und sicherer überzeugt.
Die Förderung von Erdöl
In einem speziellen Rotary-Verfahren werden die meisten Bohrungen vorgenommen. Dabei hängt der Gestänge-Strang, der aus mehreren miteinander verbundenen Rohren besteht, am Bohrturm. Der Strang ist fixiert, der Bohrmeißel am Ende des Stranges besitzt drei konische Räder mit harten Zahnspitzen. Durch eine per Pumpe angetriebene Spülanlage werden die kleinen Bohrsteinchen an die Oberfläche befördert. Da das Erdöl unter Druck steht und das Rohöl meistens beträchtliche Erdgasmengen enthält, dehnt sich bei Öffnung / Anbohrung der Quelle das frei werdende Gas sofort aus und treibt das Erdöl direkt ins Bohrloch. Manchmal ist der Druck so enorm dass das Öl an die Oberfläche schießt, was aber eher selten ist.
Die großen Ölvorräte der Welt
Heute findet man die größten Vorkommnisse an Erdöl im Nahen Osten, beispielsweise im Iran und Irak und im Westen Saudi Arabiens, also im Großen und Ganzen hauptsächlich im Gebiet des westlichen Saudi Arabiens, um den Persischen Golf herum. Recht große Vorkommnisse an Öl findet man auch am Kaspischen Meer und weiter östlich in China. Nur noch Reste an Erdöl gibt es im Westen und Süden der USA, im Süden Alaskas und im Westen Südamerikas. In Australien und dem Osten Asiens sind noch Ölvorkommen, in Deutschland gibt es im Westen noch viel Öl zu finden, im Südwesten nur wenig. Da der Energieverbrauch der Bevölkerung in den nächsten Jahren weiter steigen wird, kommt das Erdöl als Energie für die Zukunft nicht in Frage.
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Ganz Deutschland auf Schatzsuche
Liegt das große Geld tatsächlich in unseren Flussbetten?
Eine alte Volksweisheit besagt: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt!“ Und doch gibt es Orte, an denen man dieser Weisheit keinen Glauben schenkt. So auch in den wenigen, aber sehr gut besuchten Gold-Schürfer Lagern Deutschlands. Grade in Zeiten der Krise begeben sich hier täglich zahlreiche Menschen mit Pfanne, Harke und Kelle bewaffnet auf ihre ganz persönliche Schatzsuche. Mit der Hoffnung auf den großen Fund, dem echtem Gold, dessen Wert stetig in die Höhe schnellt als Hauptgewinn, versteht sich!
Auf Goldsuche in Thüringen
Das Geschäft mit dem Gold lohnt sich für die leitenden Camp-Betreiber so wie für deren Gäste. Schon heute reisen viele Schatzsucher in Ressourcen-reiche Gebiete, wie die Naturschutzgebiete Thüringens. Tendenz steigend. Alle haben die Hoffnung eines der heiß begehrten größeren Goldklümpchen, der so genannten „Nuggets“ zu finden. Diese können ein stolzes Gewicht von circa acht Gramm auf die Waage – und somit auch einen ansehnlichen Betrag von mehreren Tausend Euro in den Geldbeutel bringen. Allerdings sind sie sehr rar und so kommt es nicht selten vor, dass die fleißigen Goldwäscher in der Regel mit einer kleineren Menge Goldstaub, dem so genannten „Flitter“ nach Hause gehen. Dessen Aufkommen ist größer, sein Wert aber leider auch entsprechend geringer.
Was sagt das Gesetz zum Goldrausch?
Von Gesetz aus zugelassen ist das Suchen nach Gold nur in Begleitung eines erfahrenen Gold-Schürfers. Allgemein gültig ist: „Wer Etwas findet, der darf es auch behalten!“ Diese Bestimmungen können jedoch von Bundesland zu Bundesland sehr verschieden sein. Deshalb sollten Interessierte, bevor sie sich auf die eigenständige Suche begeben, stets bei den zuständigen Gemeinden um Auskunft bitten. Schließlich möchte ja niemand mit dem Gesetz in Konflikt geraten und die Rechte an seinem Schatz verlieren. Und wer weiß, vielleicht ist Ihnen das Glück ja hold, und falls nicht – ein Abenteuer ist es auf jeden Fall!
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Rohstoff Kupfer an der Börse
Industriemetall Kupfer
Seit langer Zeit gehört Kupfer zu den viel genutzten Metallen und ist Legierungsbestandteil von Bronze und Messing. Nach Eisen und Aluminium gehört Kupfer zu den Metallen mit dem höchsten Verbrauch in Deutschland. Als gut schmiedbares Schwermetall kommt Kupfer wegen seiner physikalischen und auch biologischen Eigenschaften in vielen Lebensbereichen vor. Man erkennt reines Kupfer am hellroten Aussehen und der Härte. Kupfer leitet sehr gut elektrischen Strom und ist sehr gut zu verarbeiten, da es leicht zu formen ist. Hauptsächlich kommt Kupfer in der Bauindustrie und der Elektronik vor, daher bestimmt die Bautätigkeit in den Industrieländern hier die Nachfragen, was zur Zeit insbesondere in China der Fall ist.
Chile und USA – Abbau von Kupfer
Zwar wird der Rohstoff Kupfer in der ganzen Welt abgebaut, jedoch sind die USA und Chile hier führend und besitzen die größten Reserven an wirtschaftlich förderbarem Kupfer. Deutschland deckt seinen Bedarf an Kupfer zum großen Teil durch umweltfreundliches Recycling.
Kupferpreise erreichen Rekordhoch!
Anfang des Jahres 2011 konnte man in Börsennachrichten lesen, dass die Kupferpreise ein absolutes Rekordhoch erreichten, wobei der Ölpreis sank. Der Preis für den Rohstoff Kupfer schnellte in die Höhe, und die große Nachfrage der Wirtschaft wurde durch die Einführung von Kupfer-ETFs zusätzlich gesteigert. Eine Tonne des Kupfers kostete Anfang Januar zeitweise 9728 Dollar, inzwischen ist der Preis über die 10.000 Dollar Marke gestiegen! Börsenexperten nehmen an, dass die große Nachfrage das Kupfer Angebot 2011 bei weitem übersteigen wird. Grund dafür: die geplante Einführung von börsennotierten Kupfer – ETFs. Fraglich bleibt, wie man die Menge an Kupfer überhaupt bekommen soll. Kupfer erreicht nach wie vor heiße Preise, kein Wunder, dass der Rohstoff ein beliebtes Ziel für kriminelle Machenschaften geworden sind. Kupferdiebe sind überall auf der Suche nach dem beliebten Kupfer, denn lokale Händler bieten wieder Höchstpreise für den Wertstoff.
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Edelmetalle im Fokus der Anleger
Gefragt wie nie – GOLD
Bei Anlegern sind Edelmetalle nach wie vor beliebt. Und mit Recht, denn beispielsweise Gold erlebt zur Zeit einen wahren Höhenflug. Und sind auch Silber, Palladium und Platin gut im Rennen, das Gold hängt sie doch alle ab und kennt nur eine Richtung an der Börse: aufwärts!
Kein Wunder also, dass viele Interessierte ihr Geld in Gold umwandeln möchten. Hinzu kommen die Probleme der Schuldenkrisen in den Vereinigten Staaten und angespannte Haushaltslagen europäischer Länder wie Italien und Griechenland.
Die Angst vor drohenden Inflationen lässt die Menschen umdenken. Und das Wissen, dass Gold einen hohen materiellen Wert hat und ein knappes Edelmetall ist, macht Gold für Anleger um so interessanter.
1 Feinunze Gold für 1600 Dollar!
Das gab es noch nie und gilt als einmalig! Der Wert der Feinunze hat sich seit 2000 tatsächlich verfünffacht! Die Feinunze Gold hat die 1600 Dollar Marke bereits überschritten! Im Jahr 2000 konnten Sie die Feinunze Gold noch für ca. 290 Dollar ergattern.
In Euro gerechnet würde die Feinunze Gold heute also gute 1140 Euro kosten, was ebenfalls rekordverdächtig ist.
Viele vergessen dabei, dass auch Silber an der Börse zugelegt hat. Zwar wurde hier noch kein neuer Rekord erreicht, aber immerhin gibt es für eine Feinunze Silber 40 Dollar. Sämtliche Edelmetalle, also Gold, Silber, Palladium und auch Platin bilden mit Recht ein gutes Investment. In den Rohstoffkorb zu greifen lohnt!
