Rohstoffe – Eine Begriffserklärung

Natürliche Rohstoffe und durchs Recycling gewonnene Rohstoffe

durchs Recycling gewonnene RohstoffeIn erster Linie ist ein Rohstoff ein bestimmter Bestandteil der Natur. Dieser wird oftmals weiterverarbeitet. Seine Weiterverarbeitung ist aber nicht zwingend erforderlich, damit man von einem Rohstoff sprechen kann. Viel mehr handelt es sich um Materialien, die wir aus der Natur beziehen, weil wir sie gebrauchen können. Folglich kann jeder Rohstoff einen Gebrauchswert aufweisen. Rohstoffe können zur Herstellung jeglicher Dinge verwendet werden, von Haushaltsgegenständen bis hin zu komplexen Bauwerken. Unter Zuhilfenahme von Rohstoffen kann sogar Energie gewonnen werden. Außerdem existieren Rohstoffe, die nicht auf direktem Wege aus der Natur genommen werden, bei ihnen handelt es sich um Produkte aus dem Recycling, also der Wiederverwertung von Abfällen.

Rohstoffe – Heute und Damals

Rohstoffe sind so alt, wie die Menschheit selbst. Die Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit haben eines gemeinsam: Sie alle tragen den Namen eines Rohstoffes, der für ihre Zeit sehr wichtig gewesen ist. Heutzutage ist jeder Rohstoff von großer Bedeutung, der Bedarf wächst täglich und so gibt es eine rege Nachfrage. Rohstoffe werden im- und exportiert – ins Land ein- und ausgeliefert. Die Rohstoffwirtschaft befindet sich in vollem Gange. Ein Beispiel: In den 70er Jahren wurden 35 Milliarden Tonnen an Rohstoffen gefördert. Heutzutage werden doppelt so viele Rohstoffe gewonnen, ein Grund hierfür sind die wachsenden Kenntnisse der Rohstoffgewinnung. Es werden neue Rohstoffarten entdeckt, oder aber bereits bestehende Methoden zum Abbau verbessert.

Das Vorkommen an Rohstoffen in Deutschland

In Deutschland werden 5 wichtige Bodenschätze als Rohstoffe gewonnen: Kohle, Erdöl, Erdgas, Eisenerz und Salz. Im Norden Deutschlands in Schleswig-Holstein werden Salze, Erdöl und Erdgas gewonnen. In Mecklenburg-Vorpommern Salze. In Brandenburg und Berlin fördert man hauptsächlich Braunkohle. In Bremen, Hamburg und Niedersachsen gibt es Erdöl, Erdgas, Salze und etwas Eisenerz. In Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen im Osten Deutschlands spezialisierte man sich auf die Gewinnung von Eisenerz, Salz und Braunkohle. Der Westen von Deutschland mit den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland birgt vor Allem ein großes Vorkommen an Eisenerz, Braunkohle, Erdöl, Erdgas, wenig Salz und viel Steinkohle im weltbekannten Ruhrgebiet. Die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern im Süden sind bekannt für Erdöl, Erdgas, Salz, Eisenerz und Braunkohle.

Bildquellenangabe: klaas hartz  / pixelio.de
Montag, Januar 14th, 2013 Allgemein

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