Talfahrt an der Rohstoffbörse

Preise für Rohstoffe sinken total ab

Rohstoffbörse Im letzten Jahr lohnte die Investition in Rohstoffe für Anleger kaum, die Preise erlebten an der internationalen Rohstoffbörse die absolute Talfahrt, niedriger ging es kaum. Doch Experten erwarten einen Aufschwung bei den Industriemetallen, und das lässt hoffen. Für viele stellt sich aktuell die Frage, ob der niedrige Preis geeignet ist, langfristige Lieferverträge abzuschließen, oder ob kurzfristige Laufzeiten besser sind, falls der Preis bei den Rohstoffen noch weiter nach unten sinkt. Bei den Industriemetallen herrscht eine große Unsicherheit, die Euro-Krise sorgte für eine viel zu geringe Nachfrage. Zu den Industriemetallen gehören hauptsächlich Aluminium, Kupfer, Stahl und Stahlschrott, Nickel, Zinn, Zink und Blei. Sogar bei den Edelmetallen wie Gold, Platin, Palladium und Silber, werden momentan sinkende Preise verzeichnet, was zweifelsohne mit der politischen Lage Europas zu tun hat. Allein der Preis für Gold sank um 3,9 Prozent auf 1759 Dollar.

Börsenkurse gleichen Fahrt mit der Achterbahn

Mal schießt der Dax rauf, mal runter, man fühlt sich an der Börse wie in der Achterbahn auf der Kirmes. Gewinner und Verlierer tauschen an der aktuellen Börse ständig die Rollen. Hatte der deutsche Aktien Index noch Anfang diesen Monats etwa 25 % seines Wertes verloren, geht es nun wieder etwas hinauf. Außer beim Goldpreis, der abgesunken ist. Doch das muss nicht immer etwas Schlechtes bedeuten, denn: Steigt der Goldpreis in immense Höhe, steht es um die aktuelle Wirtschaftslage schlecht! Der jetzige Einbruch beim Goldpreis könnte also eine Wende an den Börsen bedeuten, so hoffen die Experten. Für Anleger ist Gold jedoch weiterhin eine sichere Geldanlage. Sehr schlecht wirkt sich für die Deutschen der stetig steigende Preis eines anderes Rohstoffes aus: Das Tanken wird in Deutschland zur echten finanziellen Belastung, besonders für Autofahrer, die täglich weite Strecken zurück legen müssen.

Aktuelle Preise für Super Kraftstoff in Europa

Deutschlands Autofahrer stöhnen, die Preise für Kraftstoff haben Spitzenpreise erreicht. Doch in anderen Ländern Europas müssen Kraftfahrer sogar noch mehr bezahlen, als an deutschen Tankstellen! Die Spitze der Liste führt Norwegen mit 2,11 Euro pro Liter Super Kraftstoff an, gefolgt von Italien mit 1,87 Euro pro Liter. Schweden verlangt 1,86 Euro pro Liter, Griechenland 1,84 Euro. Das Tanken von Super Kraftstoff kostet in unserem Nachbarland, den Niederlanden aktuell 1,81 Euro pro Liter, in Dänemark 1,78 Euro, und dann steht Deutschland mit 1,75 Euro pro Liter Super Kraftstoff in der Tabelle. Die günstigsten Tankstellen findet man in Rumänien mit 1,33 Euro, in Bulgarien mit 1,34 Euro und Zypern mit 1,36 Euro. Doch welcher deutsche Autofahrer tankt schon in Zypern?

 Bildquellenangabe: birgitH  / pixelio.de
Donnerstag, August 30th, 2012 Allgemein

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